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Wettbewerbsvorteile für Hersteller durch ein PIM System

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10 konkrete Wettbewerbsvorteile, die Hersteller mit einem PIM-System erzielen können – von schnelleren Produkteinführungen bis zu höherer Mitarbeiterzufriedenheit.


Die Digitalisierung verändert nicht nur die Lebensgewohnheiten der Menschen, sie beeinflusst auch Unternehmensstrategien in Bezug auf das Wirtschaften, Produzieren und die Wettbewerbspolitik.

Um wettbewerbsfähig am Markt bestehen zu bleiben, müssen sich Hersteller weiteren Herausforderungen stellen und sich neu orientieren. Dabei ist Konsequenz oberste Priorität: Eine erfolgreiche Strategie zur digitalen Transformation muss die gesamte Unternehmensstruktur einschließlich Marketing, Einkauf, Rechnungsabwicklung, Zahlungsverkehr, Controlling und Vertrieb umfassen. Dabei geht kein Weg an der Prozessanpassung anhand von neuen Technologien vorbei. Vielfältige Medien, Internationalisierung und schnelle Produkteinführungszyklen sind faktisch zu bewältigen, um dem Wettbewerb die Stirn zu bieten.

Das Problem für Hersteller – dezentrale Produktdatenablage

Eine zentrale Produktdatenhaltung ist die Notwendigkeit, um erfolgreiche Prozesse zu gewährleisten. In vielen Unternehmen werden diverse Verkaufsdaten im ERP-System verwaltet, Logistikdaten werden über Excel eingepflegt, Bilder sind im Netzwerk abgelegt und Produkttexte werden in der Grafikabteilung eines Unternehmens gespeichert.

Diese verschiedenen Informationsquellen zusammenzuführen kostet Zeit, interne Ressourcen und führt somit zu kostenintensiven Prozessen. Oftmals ist die Zusammenführung der Produktdaten fehlerbehaftet, da Aktualisierungen zwar vorgenommen werden können, aber nicht an einer zentralen Stelle für alle Verantwortlichen zeitaktuell eingesehen werden können.

Die Lösung für Hersteller: neue digitale Technologien durch ein PIM-System

Hersteller benötigen für einen optimalen und qualitativ hochwertigen Digital-Auftritt in erster Linie eine effiziente Datenverwaltung, in der Produktdaten fehlerfrei für alle relevanten Aktionen aktuell, in Echtzeit, zur Verfügung stehen.

Hierfür stellt ein Produktinformationsmanagement (PIM) sicher, dass Lieferketten eingehalten werden und Kunden ein maximal zufriedenstellendes Einkaufserlebnis erlangen. Ein PIM-System vereinfacht die Schaffung des „single point of truth“, aufgrund der einmalig zentralen Stelle der Datenpflege und Verteilung von Daten, sowie einer stets aktuellen, einheitlichen und allgegenwärtig zur Verfügung stehenden Datenquelle für alle Mitarbeiter.

Somit werden selbst komplexe Relationen einheitlich abgebildet, und serverseitige Validierungen vermeiden automatisch fehlerhafte Datenweitergabe. Dies ermöglicht auch bei Produktrelationen untereinander übersichtliche, transparente und fehlerfreie Beziehungen nachzuvollziehen.

Funktionsweise und Basisfunktionen eines PIM-Systems

Ein PIM-System ist der Kern eines Produktinformationsmanagement-Prozesses im Unternehmen mit entsprechender Technologie. Es funktioniert kurz erklärt auf folgende Art und Weise: Input durch Eingangssysteme (Enterprise-Resource-Planning (ERP), Lieferanten, manuell), Anreicherung um weitere Daten, Veröffentlichung an Ausgangssysteme.

Durch Schnittstellen sind verschiedene angebundene Systeme mit dem PIM-System verbunden, sodass ein Datenaustausch in beide Richtungen ermöglicht wird – zu festgelegten, periodischen Zeitpunkten oder in Echtzeit. Zu den Basisfunktionen eines PIM-Systems zählen unter anderem:

  • Datenmanagement: Durch die webbasierte Benutzeroberfläche und benutzerfreundliche Funktionen macht ein PIM die Arbeit mit Produktinformationen bedeutend effizienter.
  • Datenmodellierung: Das PIM-System sorgt dafür, dass die Produktdatenmodellierung flexibel bleibt, damit das PIM mit den Anforderungen des Unternehmens mitwachsen kann.
  • Datenqualitätsmanagement: Ein PIM-System liefert qualitativ hochwertige und zuverlässige Daten sowie eine skalierbare Data Governance.

Für welche Hersteller ist ein PIM-System sinnvoll?

Vor allem für Unternehmen, die ein umfangreiches Sortiment haben – unabhängig von der Unternehmensgröße – ist ein PIM-System sinnvoll. Das gilt auch für Hersteller, die ihre Produkte über verschiedene Kanäle vertreiben, häufig Produktdaten anpassen müssen oder international verkaufen. Innerhalb des Unternehmens sind vor allem die Abteilungen Marketing, Einkauf, Produktmanagement sowie E-Commerce mit der Pflege des PIM-Systems befasst.

10 Wettbewerbsvorteile durch PIM im Überblick

Optimal sortierte Informationen helfen Unternehmen, agil zu bleiben und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Eine effiziente Lösung für das Management von Produktdaten spart Zeit und Geld, stärkt Kundenbeziehungen und verleiht dem Marketing mehr Flexibilität. Ein fehlerloses Datenmanagement kann somit als klarer Wettbewerbsvorteil betrachtet werden. Im Folgenden haben wir 10 Wettbewerbsvorteile für Hersteller durch ein PIM-System zusammengefasst:

  1. Steigerung der New Product Introductions (NPI): Die Vorstellung eines neuen Produkts ist fehleranfällig und zeitaufwendig, wenn Produktdaten manuell und ohne PIM-System gepflegt werden müssen. Ein PIM beschleunigt den Prozess und steigert die Anzahl an Neuproduktvorstellungen.
  2. Reduzierung möglicher Fehlerquellen: Produktdaten, die zwischen Abteilungen ausgetauscht werden, sind fehleranfällig, da sich leicht unterschiedliche Versionen eines Dokuments ergeben. Die zentrale Datenhaltung reduziert solche möglichen Fehlerquellen.
  3. Reduzierung der Aufwände je NPI: Die Aufwände für die Vorstellung neuer Produkte lassen sich erheblich reduzieren. Überflüssige Arbeiten werden eliminiert bzw. auf ein Minimum reduziert.
  4. Verbesserte Suche und Orientierung: Standardisierte Produktdaten und qualitativ hochwertigere Datensätze ermöglichen den Onlinekunden eine einfachere Produktsuche.
  5. Schnelle Erstellung von Marketing-Materialien: Ein PIM stellt alle relevanten Produktdaten für Marketing-Aktionen wie Kataloge oder Aktionsbroschüren sofort bereit. Das aufwändige Zusammentragen der Informationen entfällt.
  6. Effiziente Integration von Lieferantendaten: Sofern bei der Konzeption des PIM die Lieferantendaten berücksichtigt werden, entfällt die zeitraubende und fehlerträchtige manuelle Übertragung der Daten.
  7. Verkaufszahlen steigern: Unternehmen, die ihren Kunden über alle Marketingkanäle hinweg ein optimiertes Einkaufserlebnis bieten, steigern damit ihre Verkaufszahlen.
  8. Automatisiertes Up- und Cross-Selling: Wenn die Produktdaten zugleich Querverweise auf verwandte Produkte und Zubehör enthalten, ergeben sich daraus Möglichkeiten für ein automatisiertes Up- und Cross-Selling.
  9. Größere Transparenz und Flexibilität: Das Unternehmen gewinnt durch ein PIM-System eine zentrale Wissensdatenbank, welche die Komplexität der Daten reduziert und die Transparenz erhöht. Dadurch lassen sich gewünschte Informationen viel schneller auffinden. Auch die Integration in die übrigen Systeme des Unternehmens wie Warenwirtschaft oder CRM wird so erleichtert.
  10. Höhere Mitarbeiterzufriedenheit: Ein PIM sorgt für effizientere und einfachere Arbeitsabläufe. Die Zeit, die für das Suchen und Zusammentragen von Daten aufgewendet wurde, kann besser genutzt werden, was zu höherer Zufriedenheit bei den Mitarbeitern führt.

Fazit

Daten besitzen im digitalen Zeitalter eine höchst relevante Bedeutung, die noch weiter zunehmen wird. Dies gilt insbesondere für Produktdaten. Unternehmen, die in eine effiziente Lösung für das Management von Produktdaten investieren, haben die Chance, die sich daraus ergebenden Wettbewerbsvorteile optimal für sich zu nutzen.

Durch ein PIM-System können Hersteller ihre Lieferketten sicherstellen, Netzwerke erweitern und die internen Arbeitsprozesse abteilungsübergreifend durch Workflowoptimierungen und -automatisierungen verbessern, was wiederum zu freien Ressourcen führt. Die Prozessoptimierung führt zu mehr Effizienz, Kundenakzeptanz und somit zu einer erfolgreichen Marktplatzierung des Unternehmens gegenüber dem Wettbewerb.

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Beispiel einer Platzhaltergrafik für Demo- und Testzwecke. © BRUNS_digital